Das schamanische Medizinrad der Sexualität – 5 Wege, wie du Sexualität leben kannst
- Sandra Sauter
- 10. Dez. 2025
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Dez. 2025

Vielleicht spürst du gerade, dass Sexualität mehr ist als Technik, Routine oder ein stilles Nebeneinander. Es gibt Phasen, in denen Lust frei fließt, und Phasen, in denen sie sich zurückzieht. Es gibt Momente, in denen Körper, Herz und Geist zusammenfinden, und andere, in denen etwas stockt, obwohl Liebe da ist.
Genau hier öffnet das schamanische Medizinrad einen Raum, der erstaunlich klar sichtbar macht, welche Kräfte in unserer Sexualität wirken und wie sie miteinander in Balance kommen können. In der schamanischen Lehre sind die vier Himmelsrichtungen lebendige Felder, die unterschiedliche Aspekte des Menschseins ausdrücken. Jede Richtung trägt eine eigene Qualität: Denken, Fühlen, Körper, Bewusstsein. Im Zentrum liegt die Sexualität als Ausdruck unserer Vitalität, unserer inneren Wahrheit und unserer Beziehungsfähigkeit.
Wenn eine dieser Ebenen überlastet ist oder zu wenig Raum bekommt, spüren wir das oft zuerst in unserer Sexualität. Sie verliert Leichtigkeit, Spannung baut sich auf, Gefühle werden unklar oder wir rutschen in Muster, die sich wiederholen, ohne dass wir sie wirklich wollen. Das schamanische Medizinrad hilft, diese Bewegungen auf einfache Art und Weise einzuordnen und dich zu fragen: Wie lebe ich Sexualität gerade wirklich? Was nährt mich? Und welcher Teil von mir möchte gesehen werden? Im Blogartikel "Das schamanische Medizinrad der Sexualität – 5 Wege, wie du Sexualität leben kannst" erfährst du mehr über darüber.
Inhaltsverzeichnis
Was das schamanische Medizinrad der Sexualität erzählt
In der schamanischen Tradition ist Sexualität kein abgetrennter Bereich. Sie ist eingebettet in unsere Lebenskraft, unsere Bindungsfähigkeit, unsere innere Sicherheit und die Art, wie wir uns für einen anderen Menschen öffnen können. Sexualität zeigt oft sehr fein, wie wir mit unserer Energie umgehen, ob wir sie frei fließen lassen, zurückhalten, sammeln, verschenken oder bewusst lenken.
Viele spüren Veränderungen in ihrer Sexualität früher als in anderen Lebensbereichen. Sie reagiert sensibel auf Nähe, Vertrauen, Selbstkontakt und innere Freiheit. Genau deshalb kann sie ein wertvoller Spiegel sein: Sie macht sichtbar, wie wir uns gerade bewegen und welche Ebene in uns Unterstützung braucht.
Das schamanische Medizinrad der Sexualität bietet dafür eine klare Orientierung. Es beschreibt fünf energetische Räume, in denen Sexualität gelebt werden kann – frei von Bewertung oder Moral, eher wie eine Landkarte, die zeigt, welche Qualitäten gerade wirken. Es geht nicht um ein Ziel oder eine Vorgabe, sondern darum, zu erkennen, wo du im Moment stehst und welche Bewegung sich stimmig anfühlt.
Die 5 Räume im Medizinrad: Eine innere Landkarte deiner Sexualität
Jede Himmelsrichtung des Medizinrads beschreibt eine eigene Qualität, die sich auch in der Sexualität zeigt. Manche Menschen bewegen sich lange in einem einzigen dieser Räume, andere wechseln zwischen ihnen, wieder andere entdecken erst spät, dass es noch ganz andere Erfahrungsfelder gibt, als sie gewohnt sind.
Im Medizinrad der Sexualität gibt es kein richtig und kein falsch. Es lädt dich ein, hineinzuspüren, aus welchem Raum heraus du gerade lebst und wie sich das auf deine Beziehungen, deine Lust und deinen Kontakt zu dir selbst auswirkt.
Norden: Sexualität als freier Raum für Möglichkeiten
Im Norden lebt die Vorstellungskraft, die Neugier, der Wunsch nach Weite. Sexualität bekommt hier etwas Spielerisches, Experimentelles und oft auch Ungebundenes. Menschen, die sich im Norden zuhause fühlen, mögen Vielfalt. Sie erkunden gerne Fantasien, öffnen Beziehungen oder schaffen sich Räume, in denen Freiheit wichtiger ist als Struktur.
Norden heißt nicht Beliebigkeit. Es beschreibt eine Energie, die sich lebendig fühlt, wenn Regeln weich sind und Wünsche gesetzt werden dürfen. Manche Paare nutzen diese Energie, um gemeinsam Neues zu entdecken. Andere erleben sie eher individuell, als Raum, in dem Fantasie, Kreativität und erotischer Ausdruck frei fließen dürfen.
Fragen des Nordens, die Klarheit bringen können:
• Was inspiriert mich sexuell?
• Welche Fantasien oder Wünsche möchten gesehen werden?
• Wo tut mir Freiheit gut – und wo brauche ich gleichzeitig Halt?
Osten: Sexualität als bewusste Ausrichtung
Der Osten steht für Klarheit, Feuer und Entscheidung. In diesem sexuellen Raum geht es weniger um Vielfalt und mehr um die Qualität, mit der du dich einlässt. Manche erleben hier Phasen von Enthaltsamkeit, nicht aus Verzicht, sondern aus dem Bedürfnis heraus, Energie zu sammeln, sich neu zu ordnen oder Kraft bewusst zu lenken.
Ost-Sexualität ist eine Einladung, die eigene Lust bewusst zu steuern: Wann öffne ich mich? Wofür brenne ich wirklich? Welche Form von Berührung oder Begegnung stärkt mich, körperlich, emotional und energetisch? Menschen im Osten suchen kein Spektakel, sondern ein inneres Ja, das klar und unmissverständlich ist.
Fragen des Ostens:
• Was fühlt sich für mich stimmig an?
• Welche Richtung möchte meine sexuelle Energie im Moment nehmen?
• Tut mir ein bewusstes Innehalten gerade gut?
Süden: Sexualität als Gefühlsraum
Der Süden ist weich, nährend, emotional. Hier zeigt Sexualität ihren hingebenden, verletzlichen und innigen Aspekt. Menschen, die sich im Süden bewegen, erleben Lust vor allem über Nähe, Körperwärme, Zärtlichkeit und Resonanz. Sexualität entsteht nicht über Fantasie oder Energiearbeiten, sondern über Gefühl: die Sehnsucht nach Verbindung, das Bedürfnis, zu verschmelzen, zu spüren, gehalten zu sein.
Der Süden kann wunderschön sein, weil er so berührbar ist. Gleichzeitig braucht er Achtsamkeit. Gefühle sind hier intensiver, Wünsche oft feiner, und Verletzungen wirken tiefer. Wenn du im Süden zuhause bist, spürst du Sexualität vor allem dann als erfüllend, wenn dein Herz beteiligt ist.
Fragen des Südens:
• Welche Gefühle bewegen mich, wenn ich an Sexualität denke?
• Was wünsche ich mir an Nähe oder Verbundenheit?
• Was macht es mir leichter, mich zu öffnen?
Westen: Sexualität als körperliche Wahrheit
Der Westen bringt die Sexualität zurück in den Körper. Hier zählt nicht Vorstellungskraft, nicht Gefühl, nicht Ausrichtung, sondern das, was unmittelbar im Körper geschieht: Atem, Spannung, Entspannung, Präsenz, Lustwellen, Grenzen, Erdung.
Menschen, die im Westen stark sind, erleben Sexualität sensorisch und unmittelbar. Sie mögen Körperkontakt, Berührung, Rhythmus und die körperliche Echtheit eines Moments. Der Westen ist ehrlich, denn der Körper spielt nichts vor. Er zeigt klar, was geht und was nicht. Genau deshalb kann dieser Raum unglaublich stabilisierend wirken.
Fragen des Westens:
• Wie fühlt sich mein Körper im Kontakt an?
• Wo entsteht Lust – und wo braucht etwas mehr Raum?
• Welche Art von Berührung bringt mich ins Spüren?
Das Zentrum: Sexualität als Ausdruck reiner Lebenskraft
Im Zentrum des Medizinrads der Sexualität liegt ein Raum, der nicht mehr zwischen Denken, Fühlen, Körper oder Ausrichtung unterscheidet. Sexualität wird hier zu einer Form von Präsenz, die ganz im Jetzt geschieht. Es geht weder um Technik noch um Performance, weder um Fantasie noch um Ziel. Hier entsteht Sexualität aus Energie: weich, warm, klar und gleichzeitig kraftvoll.
Das Zentrum ist nicht spektakulär, sondern tief. Viele erleben diesen Raum in Momenten, in denen alles stimmt: Atem, Vertrauen, Körperkontakt, Offenheit. Sexualität wird dann zu einem Zustand, der trägt, nährt und innerlich weit macht.
Fragen des Zentrums:
• Wann fühle ich mich ganz bei mir und gleichzeitig verbunden?
• Welche Erfahrungen bringen mich in dieses Gefühl von Weite?
• Was stärkt meine innere Lebenskraft in der Sexualität und darüber hinaus?
Warum diese 5 Räume des Medizinrads der Sexualität so wertvoll sind
Wenn du verstehst, aus welchem Raum du im Moment lebst, kannst du deine Sexualität viel bewusster gestalten. Du bist nicht festgelegt. Du darfst dich bewegen, ausprobieren, wachsen. Manche Menschen verweilen lange im Süden und entdecken irgendwann den Westen. Andere kommen aus dem Norden und wünschen sich endlich das Zentrum. Jede Bewegung ist ein Erkenntnisschritt.
Das Medizinrad hält dir keinen Spiegel, der bewertet. Es zeigt dir einen Weg hinein in deine Wahrheit und in das, was dir in der Sexualität gut tut.
Wie du deinen Standort im Medizinrad der Sexualität erkennst
Vielleicht spürst du intuitiv, dass ihre Sexualität verschiedene Facetten hat: Momente, in denen du dich frei fühlst, andere, in denen du Nähe suchst, Zeiten voller Energie und Zeiten des Rückzugs. Das Medizinrad hilft dir dabei, diese Facetten einzuordnen. Damit kannst du besser verstehen, was gerade lebendig ist und was vielleicht gestärkt werden möchte.
Was macht deine Sexualität gerade leicht?
Manchmal ist es Fantasie und Freiheit (Norden).
Manchmal ein klares inneres Ja (Osten).
Manchmal emotionale Verbundenheit (Süden).
Manchmal das körperliche Spüren (Westen).
Und manchmal entsteht ein Zustand, der sich wie ein innerer Flow anfühlt (Zentrum).
Wenn du den Fokus auf das legst, was sich leicht, stimmig oder nährend anfühlt, zeigt sich dein Ausgangspunkt meist ganz von selbst. Vertraue auf deine Intuition, wenn du dich im Medizinrad der Sexualität einordnest. Es kann auch sein, dass du gerade eine ganz andere Form der Beziehung lebst, als dir eigentlich gut tun würde - auch das gilt es anzuerkennen.
Spüre auch in deinen Körper hinein, wenn du dich mit dem Medizinrad der Sexualität beschäftigst:
Wenn du an Sexualität denkst und dein Brustkorb sich weitet, könnte der Süden gerade eine Rolle spielen.
Wenn es im Becken wärmer wird, meldet sich oft der Westen.
Wenn du inspiriert wirst oder Lust bekommst, etwas auszuprobieren, leuchtet der Osten.
Wenn der Kopf voller Bilder und Ideen ist, kann der Norden aktiv sein.
Und wenn alles ruhig wird und gleichzeitig voller Energie, berührst du das Zentrum.
Dein Standort kann sich im Medizinrad der Sexualität schnell verändern
Viele Menschen glauben, sie müssten eine Richtung haben. Doch Sexualität ist beweglich. Du bist nicht festgelegt, sondern du wanderst durchs Rad:
Du kannst eine Phase der inneren Sammlung erleben (Osten), in Berührung plötzlich tief fühlen (Süden), beim Sex ganz im Körper landen (Westen) oder Wochen voller Fantasie und Freiheit haben (Norden). Und manchmal öffnet sich ein Moment, in dem alles gleichzeitig da ist – das Zentrum. Diese Beweglichkeit ist Ausdruck deiner Lebendigkeit.
Was dir hilft, deinen aktuellen Platz im Rad zu erkennen
Denke an deine letzten sexuellen Erfahrungen: Was war das Element, das dich wirklich berührt hat? Nähe? Freiheit? Energie? Körperlichkeit?
Spüre in deinen jetzigen Wunsch hinein: Wonach sehnt sich dein Körper? Wonach sehnt sich dein Herz? Wonach sehnt sich dein Geist?
Frage dich, was dir gerade fehlt oder gut tun würde: Das zeigt dir oft nicht nur deinen Standort, sondern auch deine nächste Bewegung.
Je bewusster du diese inneren Richtungen erkennst, desto leichter wird es, Sexualität so zu gestalten, dass sie dich wirklich erfüllt.
Die 5 schamanischen Formen bewusster Sexualität im Medizinrad der Sexualität

Im schamanischen Verständnis beschreibt Sexualität nicht nur, wie wir miteinander intim werden, sondern auch, aus welcher Haltung heraus wir Beziehung leben. Jede Himmelsrichtung steht für eine bestimmte Art, Energie zu teilen, Grenzen zu gestalten und Nähe zu erfahren. Keine dieser Formen ist „besser“ als die andere. Sie zeigen lediglich, wo wir gerade stehen und was wir innerlich brauchen.
Norden: Die freie Liebe – Sexualität als Raum für Möglichkeiten
Im Norden lebt die Fantasie. Hier hat Sexualität etwas Leichtes, Spielerisches, Offenes.
Menschen im Norden brauchen Freiheit, um sich sicher zu fühlen. Die Energie bewegt sich weit und neugierig, manchmal mit mehreren Menschen, manchmal allein, aber immer mit dem Wunsch, nichts festzuhalten. Freie Liebe bedeutet dabei nicht Beliebigkeit. Es bedeutet, Sexualität als kreativen Raum zu erleben, einen Ort, an dem Wünsche ausgesprochen werden dürfen und Grenzen klar bleiben, selbst wenn die Dynamik weit wird.
Fragen des Nordens:
Was inspiriert mich?
Welche Freiheit braucht meine Lust?
Wo tut Weite gut und wo wünsche ich mir Halt?
Osten: Zölibat – Sexualität als bewusste Sammlung
Zölibat klingt oft streng, doch im Medizinrad beschreibt es einen Raum, der ungeahnt wohltuend sein kann: die Phase der Ausrichtung. Hier geht es um Konzentration, um Klarheit, um ein bewusstes „Innehalten“, wenn der Körper Ruhe braucht, das Herz sich sortiert oder das Leben einen anderen Fokus hat. Viele Menschen erleben eine Form von Zölibat, ohne es so zu nennen: Zeiten der Heilung, Zeiten der Neuorientierung, Zeiten, in denen das eigene System nicht für Begegnung offen ist. Zölibat ist kein Verzicht, sondern ein bewusster Kontakt mit der eigenen Energie.
Fragen des Ostens:
Wo tut mir Rückzug gut?
Welche Form von Nähe bin ich gerade bereit zu leben?
Welche Entscheidung stärkt mich?
Süden: Die Dreiecksbeziehung – Sexualität als emotionaler Spannungsraum
Der Süden bringt emotionale Intensität. In Dreierkonstellationen, ob real oder in der Fantasie, zeigen sich Wünsche nach Tiefe, Verbindung, gesehen werden, aber auch nach Abenteuer, Bestätigung oder Freiheit. Schamanisch betrachtet ist die Dreiecksenergie ein Prüfstein für das Herz: Sie verstärkt Gefühle und macht sichtbar, was in uns lebt – Sehnsucht, Eifersucht, Unsicherheiten, Mut oder ein Bedürfnis nach Expansion.
Fragen des Südens:
Welche Gefühle werden hier sichtbar?
Welche Sehnsucht zeigt sich?
Was macht mir Angst und warum?
Westen: Die monogame Beziehung – Sexualität als Verkörperung
Im Westen lebt die körperliche Wahrheit. Monogamie bedeutet hier nicht Pflicht oder Tradition, sondern die Entscheidung, Sexualität mit einer einzigen Person zu teilen, bewusst, präsent und mit der Bereitschaft, Tiefe zuzulassen.
Monogamie bringt eine Form von Nähe mit sich, die Vertrauen wachsen lässt. Sie führt euch durch Konflikte, die reifen dürfen, und schenkt Raum für Rituale, die Halt geben. Sexualität wird dabei zu etwas Lebendigem, das sich mit den Jahren verändert, feiner wird, tiefer wird und mit euch gemeinsam weiterwächst.
Manche Paare öffnen diese Verbindung zeitweise, andere halten sie klar. Entscheidend ist die Qualität des Kontakts: Ehrlich, fühlend, wach.
Fragen des Westens:
Was brauche ich, um mich im Kontakt sicher zu fühlen?
Welche Rituale stärken unsere Nähe?
Was hilft mir, im Körper anzukommen?
Das Zentrum: Der freie Tanz – Sexualität als Ausdruck von Lebenskraft
Im Zentrum verschmelzen alle Richtungen. Hier wird Sexualität weder festgelegt noch definiert, sondern sie entsteht intuitiv und lebendig im Moment.
Der freie Tanz bedeutet nicht Beliebigkeit. Er beschreibt einen Zustand, in dem du weißt, was du willst, Grenzen klar setzt und gleichzeitig offen bleibst für Begegnungen, die sich echt anfühlen, ob mit einem Menschen oder mit mehreren, ob in einer Phase von Rückzug oder in einer Phase von Exploration.
Fragen des Zentrums:
Wann fühle ich mich ganz bei mir?
Welche Begegnungen nähren meine Lebenskraft?
Was öffnet mich – und was erschöpft mich?
Fazit: Sexualität bewusst wählen
Sexualität ist kein festes Konzept. Sie verändert sich, je nachdem, wie wir uns fühlen, wie präsent wir sind, welche Erfahrungen uns prägen und wohin wir uns gerade bewegen. Das schamanische Medizinrad der Sexualität macht diese innere Landschaft sichtbar. Es zeigt dir, aus welchem Raum du im Moment lebst und welcher Teil von dir vielleicht mehr Aufmerksamkeit, mehr Nähe oder mehr Freiheit braucht.
Ob du dich im Norden der Fantasie wiederfindest, im Süden der Zärtlichkeit, im Westen des Körpers, im Osten der Ausrichtung oder im Zentrum eines weiten, stillen Energiestroms – all diese Räume gehören zu dir. Sie dürfen sich abwechseln, vertiefen, öffnen, schließen und weiterwandern. Genau darin liegt die Schönheit des Medizinrads: Es bewertet nicht, sondern beschreibt nur, was gerade lebendig ist.
Vielleicht spürst du beim Lesen eine Richtung, die dich ruft. Vielleicht auch nur ein kleines Ja in deinem Körper. Achte darauf. Diese Regungen sind oft der Anfang einer neuen, bewussteren Form von Sexualität. Eine Sexualität, die getragen ist von Neugier, Klarheit und innerer Freiheit.
Du darfst dich immer wieder neu entscheiden, wie du Sexualität leben möchtest. Und du darfst dir Unterstützung holen, wenn du deinen Weg bewusster gestalten möchtest. Die Türen zwischen den Räumen stehen immer offen.



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